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Der Start ins Studium – eine kleine Hilfe für die Erstsemester

Welche Kurse habe ich? Welche Module muss ich belegen? Was darf ich mir selber aussuchen? Wann muss ich wo sein? Wie kann ich mich für Klausuren anmelden?…usw.

In dieser Anleitung werden wir als Fachschaft euch bei der Gestaltung des Studiums helfen. Jeder von uns musste sich anfangs in das verwirrende Unisystem einarbeiten. Es kommen immer wieder neue Situationen auf, denen man als Neuling im komplizierten Unialltag oftmals alleine gegenübersteht. Da wir das alles größtenteils schon hinter uns gebracht haben, wollen wir euch mit dieser kompakten Übersicht eine Hilfestellung für einen entspannten Start ins Studium bieten. Im Folgenden findet ihr unter den jeweiligen Fragen eine detaillierte Beschreibung. Als Fachschaft hoffen wir, euch damit den Start ein wenig zu erleichtern.

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Was ist der Studienverlaufsplan?

Der Studienverlaufsplan beinhaltet alle relevanten Informationen für das Studium. Hier sind neben den Modulnamen, deren einzelne Kurse und die Anzahl der jeweiligen Wochenstunden auch die Leistungspunkte aufgelistet. Gleichzeitig sind die Module nach den vorgesehenen Semestern sortiert. So seht ihr auf einem Blick, welche Kurse ihr zu welchem Zeitpunkt belegen solltet.

Wichtig: Es werden nicht jedes Semester alle Module/Kurse angeboten!

Zuletzt erfahrt ihr, welche “Wahlpflichtfächer“ ihr machen könnt. Neben den Pflichtkursen müsst ihr “Nebenfachmodul“ sowie ein “Kompetenzmodul“ und eine “Mathematisch-Naturwissenschaftliche Vertiefung”absolvieren.

Fachprüfungsordnung mit Studienverlaufsplan als pdf

Was ist der Unterschied zwischen einem Modul und einem Kurs?

Ein Kurs beschreibt die einzelnen Leistungen, die ihr in eurem Semesterplan analog zu den aus der Schule bekannten Schulfächern besucht. Er kann allerdings auch eine Exkursion, ein Blockkurs oder ein Seminar sein. Ihr schließt diese mit einer Prüfungsleistung ab. Diese kann beispielsweise aus einer Klausur, einem Bericht und/oder einem Vortrag bestehen. In einem Modul werden einzelne Kurse zusammengefasst. Die Modulnote setzt sich aus den Noten der untergeordneten Kurse meist mit unterschiedlicher Gewichtung zusammen. Die genaue Untergliederung der Module in die Kurse könnt ihr im Studienverlaufsplan nachlesen.

Was ist ein Wahlpflichtfach?

Sobald ihr innerhalb der ersten 3 Semester einen Einblick in die verschiedenen Bereiche der Geowissenschaften bekommen habt, dürft ihr nun entscheiden, in welchem Bereich ihr euch gerne fachlich vertiefen wollt. Ab dem 4. Semester könnt ihr die für diesen Zeitraum vorgesehenen Kurse besuchen. Alle Kurse haben keine zeitlichen Überschneidungen, so dass ihr euch gerne erst einmal alle Vertiefungen anhören könnt, soweit ihr noch Zweifel habt. Ihr müsst bis zum Abschluss des Studiums 2 Wahlpflichtfächer komplett belegt und bestanden haben. Solltet ihr mehrere vollständig absolvieren, so wird in der Berechnung der Endnote das bessere Fach angerechnet. Zur Auswahl stehen die Vertiefungen „Hydrogeologie und Ingenieurgeologie“ und „Aquatische Geochemie und Modellierung“, „Klima und Fossilien“, „Marine Umwelt“, „Geophysik“ und „Petrologie-Geochemie“. Die einzelnen Kurse zu diesen Modulen findet ihr aufgelistet im Studienverlaufsplan.

Was ist ein Nebenfachmodul?

Innerhalb eures Studiums müsst ihr ein Nebenfachmodul belegen. Das bedeutet, dass ihr euch ein Modul aus einem Wahlpflichtfach nehmen sollt, dass nicht zu euren 2 komplett absolvierten Wahlpflichtfächern zählt. Ihr müsst darauf achten, welche Kurse zu den jeweiligen Modulen gehören. Einzelne Module können sich über mehrere Semester ziehen, so dass ihr euch bei der Zeitplanung bereits frühzeitig Gedanken über die jeweiligen Nebenfachmodule machen solltet. Ein Nebenfachmodul wird anerkannt, wenn es mindestens 5 Leistungspunkte bringt.

Was ist ein Kompetenzmodul?

Bei diesem Modul ist beinahe alles erlaubt. Ein Modul mit mindestens 5 Leistungspunkten außerhalb der Module, die ihr bereits für die nötigen Wahlpflichtkurse oder dem Nebenfachmodul belegt habt, könnt ihr euch als Kompetenzfach anrechnen lassen. Hierbei ist es sogar erwünscht, Module aus anderen Fakultäten zu nehmen. Beispielsweise könnt ihr neben allen anderen Fachbereichen innerhalb der Sprach-, Wirtschafts-, Rechts-, und anderen Naturwissenschaften für euch interessante Module auswählen. Es ist jedoch keine Pflicht. Ihr dürft auch ein Modul aus dem geowissenschaftlichen Bereich belegen.

Die Mathematisch-Naturwissenschaftliche Vertiefung

Wie bei den Anderen wählbaren Pflichtmodulen, müsst ihr auch bei dieser Vertiefung ein Modul mit mindestens 5 Leistungspunkten belegen. Dieses muss jedoch aus einer Sektion stammen, welche der Mathematisch-Natuwissenschaftlichen Fakultät untergeordnet ist.

Wo finde ich meine Kurse/Module?

Für euren Stundenplan findet ihr alle Kurse, die im jeweiligen Semester angeboten werden im UniVis. Ihr könnt euch dort auch informieren welche Lehrveranstaltungen in anderen Semestern angeboten werden, dazu wählt ihr rechts oben das entsprechende Semester. Vosicht, möglicherweise sind in Vergangenen oder kommenden Lehrperioden nicht alle Veranstaltungen eingetragen.

http://www.univis.uni-kiel.de/

Was ist das UniVis?

An diesem Ort findet ihr alle Kurse, die ihr in eurem Studium belegen müsst und könnt. Von jeder Fakultät sind die Lehrangebote aufgeliste. Wollt ihr zum Angebot der Geowissenschaften kommen, dann empfiehlt sich folgender Pfad:

Vorlesungsverzeichnis >> Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät >> Geowissenschaften (versch. Studiengänge) >> Geowissenschaften (Bachelor of Science) >>

Hier werden dann die jeweiligen Semester mit ihren Kursen, den Zeiten, Räumen und die verantwortlichen Dozenten angezeigt.

Warum finden da Kurse zu so vielen verschiedenen Zeiten statt?

Man findet bei einzelnen Kursen oftmals verschiedene Termine. Bezieht sich das auf Vorlesungen, dann sollten diese Termine besucht werden. Wenn allerdings Übungen angeboten werden, dann gibt es mehrere Termine, von denen man nur einen belegen muss. Die Einteilung in die Kurse erfolgt entweder durch den Dozenten oder durch das Eintragen in eine Liste. Entweder findet dafür ein Aushang am schwarzen Brett statt oder die Teilnehmerlisten werden in den jeweiligen Vorlesungen veröffentlicht.

Wie erstelle ich meinen eigenen Stundenplan?

Für eine übersichtliche Darstellung der Kurse für das Semester benötigt man einen Stundenplan. Mithilfe des UniVis könnt ihr euren eigenen Plan erstellen. Dafür müsst ihr einfach die gewünschten Kurse markieren:  >; danach am Fuße der Auflistung auf den Button klicken: . Will man sich nun die ausgewählten Kurse in einem Stundenplan darstellen lassen, dann klickt man auf: . Wenn die eigene Sammlung vollständig ist, dann kann man sich die als Stundenplan anzeigen lassen. Dafür klickt man einfach auf:  . Nun kann man sich den fertigen Stundenplan ganz einfach durch den Klick auf  als PDF-Datei anzeigen lassen.

Wo melde ich mich zu einer Prüfung an?

Die Anmeldung zu den Prüfungen findet auf der folgenden Homepage statt:

Online Prüfungsamt

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